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Längengrade (Meridiane) / Breitengrade (Parallelkreise)

Auf dem Globus wurden von Pol zu Pol 360 Verbindungslinien (Längengrade / Meridiane) eingezeichnet. Nach einer internationalen Übereinkunft beginnt die Nummerierung bei jenem Längengrad, welcher durch die frühere Sternwarte von Greenwich, einem östlichen Vorort von London verläuft. Er hat die Ziffer Null und ist der Nullmeridian.
Quer zu den Meridianen verlaufen die Breiten- oder Parallelgrade. Sie haben einen Abstand von 111 Km zueinander und es befinden sich jeweils 90 Breitengrade auf der nördlichen und südlichen Halbkugel die durch den Äquator getrennt werden.
 
 
 
 

Mißweisung / Nadelabweichung / Meridiankonvergenz

Bei der Kompass- / Kartenkunde muß man zwischen 3 verschiedenen Nordrichtungen unterscheiden.
Die Nordrichtung der Karten wird Gitter Nord (Gi N) genannt.Eine Karte ist nach den Himmelsrichtungen aufgebaut., d. h. der obere Kartenrand zeigt nach Norden, der untere nach Süden, der linke nach Westen und der rechte Rand nach Osten.
Im Geographischen Nordpol (Ge N) und Geographischen Südpol laufen die Längengrade (Meridiane) in einem Punkt zusammen.
Im Magnetischen Nordpol (Ma N) und Magnetischen Südpol laufen die magn. Feldlinien des die Erde umgebenden Magnetfeldes zusammen.
Die Lage der Magnetischen Pole der Erde verändern ständig geringfügig ihre Lage.
Die Kompassnadel richtet sich nach den Magnetischen Polen aus.
Die Mißweisung ist der Winkel zwischen Ge N und Ma N.
Die Nadelabweichung ist der Winkel zwischen Gi N und Ma N. Die Meridiankonvergenz ist der Winkel zwischen Ge N und Gi N.

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